
m Schankraum herrscht eine anheimelnde Atmosphäre, die den Besuchern des Hauses sofort ein Gefühl von Behaglichkeit vermittelt. Unzählige Kerzen, die in den Wandleuchtern brennen oder auf den dunkel gebeizten Holztischen stehen, erhellen sanft den gesamten Raum mit ihrem gelbwarmen Licht.
Wirt Ëframel, ein großer, kräftig gebauter Mann, steht hinter dem Tresen und füllt mehrere Krüge mit einem schäumenden Getränk.
Köchin Iasha ist in der Küche bereits emsig am Werkeln. Es duftet nach Gemüseeintopf und gedünstetem Fisch.
Im hinteren Teil des Raumes, auf einer wackeligen Holzbank neben dem Kamin, siehst du ein
steinaltes Mütterchen sitzen.
Wenn du möchtest, kannst du nun während deines Aufenthaltes im Wirtshaus mit den anwesenden Personen plaudern. Klicke dazu einfach auf die fettgedruckten Namen!
Du setzt dich zu der alten Frau, die auf einer Bank neben dem Kamin Platz genommen hat. Hinter sich hat sie einen alten Korb voller duftender Kräuter und Blumen stehen, woran man unschwer erkennt, dass es sich bei der Alten um ein Kräuterweiblein handelt. Als du dich neben ihr niederlässt, wendet sie dir ihr vom Wetter gegerbtes, faltiges Gesicht zu und mustert dich mit lustig blinzelnden Augen.
''Kennst du die Glücks-Worml? Nein? Dann lass mich dir von ihnen erzählen, hör gut zu!
Die Glücks-Worml sind winzig kleine Wesen, so klein, dass sie nicht einmal so hoch sind, wie dein Daumen lang ist. Sie sind freundlich, aber sehr scheu, deswegen zeigen sie sich den Rhejvandari normalerweise nie. Trotzdem kann es sich mit etwas Glück zutragen, dass dir ein Worml vor die Nase kommt. Aber du solltest schon wissen, wo du nach ihnen Ausschau halten musst, und du solltest sehr zeitig aus den Federn, denn nur am frühen Morgen, wenn noch der Nebel der Nacht über den Wiesen hängt, kommen die Worml aus ihren Verstecken. Sie sitzen oft rittlings auf Libellen oder Käfern und lassen sich von Blatt zu Blatt tragen. In winzigen Eimerchen und Krüglein sammeln sie Tautropfen und bringen sie in ihre Städte, die sich in hohlen Baumstämmen, unter alten Wurzeln oder auch in Erdhöhlen befinden.
Werden sie bei ihrer Arbeit von einem Rhejvandari überrascht, verschwinden sie blitzschnell, so schnell kannst du gar nicht schauen. Manchmal vergessen sie dann in der Eile ihr Krüglein. Solltest du mal einem Worml begegnen, sieh dir die Stelle ganz genau an und merke dir den Platz gut, falls du tatsächlich etwas finden solltest! Der Worml kehrt später dorthin zurück, um nach seinem Gefäß zu suchen. Füllst du vorher etwas Milch in das Eimerchen und stellst es wieder genau an den Ort, an dem du es gefunden hast, dann tust du dem Worml einen großen Gefallen. Diese putzigen Gesellen lieben Milch, noch mehr mögen sie aber Butter, Sahne oder Honig. Aus Dank legen sie manchmal eine ihrer Worml-Münzen an die Stelle des Kruges. Wozu diese gut sind, das erzähle ich dir aber ein anderes Mal!''